Thursday, May 31, 2007

Mässigkeit

(Bescheidenheit, Zufriedenheit <=> Zorn, Hysterie, Sinnlichkeit, Besitz, Gier, Macht, Unmäßigkeit)
Mäßigkeit ist eine Haltung, die auf alle Handlungen gut passt: Nichts wird besser oder angenehmer, wenn man es übertreibt. Wer zuviel isst, wird träge, wer sich zu wenig bewegt, wird im Körper wie im Geiste müde und unbeweglich, wer zuviel Sex hat, verblödet in seiner Gier, wer zuviel Wert auf ...

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Wednesday, May 30, 2007

Es gibt kein wahres Sein im falschen

Auf dem Job ist man Herr oder Frau so und so, daheim Freund, Elternteil, Geliebte/r und so weiter. Es sind Rollen und Verpflichtungen, die unsere Handlungen häufig bestimmen. Bin ich aber der-/diejenige, der diese Rolle spielt oder fülle ich sie nur aus Gewohnheit aus, ohne damit in Beziehung zu stehen? Entsprechen die einzelnen Lebensteile meiner inneren, gefühlten Person oder sind es nur erlernte Handlungsmuster? Wer sich immerzu Verpflichtungen anpasst, versäumt ...
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Tuesday, May 29, 2007

Wozu denn Ehrlichkeit?

Wer anderen Menschen helfen will, wird automatisch darauf achten, anderen nichts wegzunehmen. Wenn wir das auf Gegenstände beziehen, scheint uns die Tragweite von Diebstahl schnell einleuchtend, weil sie in unseren Gesetzen verankert ist und elementare Grundlage unserer Erziehung. Doch wie steht es mit menschlichen Beziehungen? Denken man an eine Person, die ...
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Friday, May 25, 2007

Was ist Einsamkeit ?

Einsam zu sein ist im Grunde nur Ausdruck einer lieblosen, egoistischen Lebenshaltung. Sich über die Einsamkeit zu beklagen, bedeutet, anderen damit auch noch durch Betteln zur Last zu fallen, anstatt sich Menschen hilfsbereit zuzuwenden. Sich einsam zu fühlen, ist tatsächlich nur ein Indiz für das Fehlen von Hilfsbereitschaft. Diese über den Kreis ...


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Thursday, May 24, 2007

--- GEH VORAN ---

GEH ZURÜCK AN DEN PUNKT WO DU DEINE LIEBE VERLOREN HAST - NIMM DORT DEN FADEN WIEDER AUF UND VERLIERE IHN NICHT MEHR - GEH ZURÜCK AN DEN PUNKT WO DU DEINE LIEBE VERLOREN HAST - HALTE DAS BAND LASS ES NICHT MEHR LOS GEH VORAN

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Wednesday, May 23, 2007

Ehrlichkeit

Wer anderen Menschen helfen will, wird automatisch darauf achten, anderen nichts wegzunehmen. Wenn wir das auf Gegenstände beziehen, scheint uns die Tragweite von Diebstahl schnell einleuchtend, weil sie in unseren Gesetzen verankert ist und elementare Grundlage unserer Erziehung. Doch wie steht es mit menschlichen Beziehungen? Denken Sie an eine Person, die anderen „den letzten Nerv raubt“. Der „Räuber“ übertritt seine Grenzen, er nimmt einen Raum ein, der ihm nicht zusteht. Auch wenn dieser Übertritt vielleicht unbeabsichtigt ist, wäre es bei Konfrontation mit einem solchen Verhalten von Vorteil, selbst zurückzutreten. Andere in ihren Fehlern gewähren zu lassen, wenn kein Schaden entsteht außer Ihrem Nachteil, wäre auch eine Möglichkeit zur Hilfsbereitschaft. Lassen Sie sich aber auch nicht permanent von anderen Menschen versorgen, ohne sich aufrichtig um das Wohlergehen dieser Menschen zu kümmern. In bestimmten Zeiten ist jeder auf die Hilfe eines anderen angewiesen, als Dauerzustand ist eine solche Konstellation jedoch für keinen Teil tragbar.

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Tuesday, May 22, 2007

Hilfsbereitschaft

Um anderen Menschen helfen zu können, muss man zuerst lernen, andere zu sehen. Die Voraussetzung für eine hilfsbereite Haltung ist die Aufmerksamkeit, seine Umgebung also und sich selbst aufmerksam zu beobachten. Wer sich angewöhnt hat vorbeizusehen, wird nicht einmal erkennen, dass ein anderer der Hilfe bedarf. Sie werden erleben, dass Ihre spontane Hilfs-bereitschaft Verwunderung hervorruft. Sie ist tatsächlich zum Tabubruch geworden, weil wir uns alle schon zu sehr an Drängeln und die Durchsetzung des eigenen Vorteils gewöhnt haben. Alleine Freundlichkeit oder einem Fremden gar spontan zu helfen, ohne den Gedanken an unseren Vorteil, sondern nur weil jemand Hilfe braucht, ist ein nicht eben alltägliches Erlebnis. Insofern verlangt Ihnen die Hilfsbereitschaft ein gewisses Maß an Courage ab. Sie müssen akzeptieren, dass Sie durch eine hilfsbereite Haltung Ihrer Umgebung auffallen. Obwohl es besser wäre, wenn Ihre Hilfe unauffällig, am besten sogar unbemerkt stattfände. Denn zu helfen, um sich in den Strahlen seiner Hilfsbereitschaft zu sonnen, ist nur Eitelkeit, Ihre Hilfe dann Hilfedeine etwas feinere Form der Egozentrik und Ihrer Entwicklung wenig förderlich.
Wenn Sie im Helfen unbemerkt bleiben, ist Ihre Hilfe dadurch nicht kleiner. Jeden Tag eine gute Tat, wie Sie es vielleicht von den Pfadfindern kennen, mag ein guter Beginn sein, ein ambitioniertes Ziel ist jedoch, jeder Tag eine gute Tat. Wenn wir uns Menschen hilfsbereit zuwenden, sind wir mit Ihnen in Kontakt, wir sind nicht alleine. Einsam zu sein ist im Grunde nur Ausdruck einer lieblosen, egoistischen Lebenshaltung. Sich über die Einsamkeit zu beklagen, bedeutet, anderen damit auch noch durch Betteln zur Last zu fallen, anstatt sich Menschen hilfsbereit zuzuwenden. Wenn Sie sich einsam fühlen, ist das tatsächlich nur ein Indiz für das Fehlen Ihrer Hilfsbereitschaft. Diese über den Kreis Ihrer engsten Umgebung auszuweiten, sollten Sie sich zur Aufgabe machen, doch als ersten Schritt Ihrer näheren Umgebung hilfsbreit gegenüberzutreten, ist ein guter Beginn.


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Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort gibt es auch weitere Lesetipps, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
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Monday, May 21, 2007

Die richtige Ernährung

Die meisten von uns wissen zu wenig über die Zusammenhänge von Ernährung, Denkgewohnheiten, Wohlbefinden und Gesundheit. In der Fülle der Auswahl an Konsumgütern und Diensten ist es schwer zu durchschauen, was Körper und Geist wirklich benötigen. Ursprünglich sagt der menschliche Instinkt, was er an Essen benötigt, sowohl im Hinblick auf die Menge als auch auf die Qualität der Nahrung. Unser Gespür ist heute allerdings weitgehend verkommen und führt uns vielleicht in die Filiale einer Fastfood-Kette, weil wir andauernd zu viele künstliche Lebensmittel essen und unseren Hunger nicht geduldig genug abwarten. Wir haben keinen Zugang mehr zu unseren eigentlichen Ernährungsbedürfnissen und sind wenig geöffnet für die Signale unseres Hungers.
Die Verkrampfung im Essverhalten zeigt sich sicherlich beim Popcornknabbern im Kino oder beim Biertrinken in Gesellschaft, aber auch im Versuch sich irgendwelchen einseitigen Diäten oder Ernährungsregeln zu verschreiben, die wir nur ein paar Wochen durchhalten, um dann wieder maßlos und unkontrolliert sein zu dürfen. Nicht dass Schokolade oder Fleischverzehr richtig oder falsch wären, entscheidend ist: sie werden nicht mehr spontan, nach ursprünglich körperlichem Bedürfnisempfinden getroffen, sondern sind von psychischen Defiziten beeinflusst. So fehlt es an Kontinuität und Ausgewogenheit in der Ernährungsweise. Was der Körper tatsächlich braucht, was ihn nährt und gesund erhält, bekommt er in den meisten Fällen zu wenig, zuviel dafür von dem, was er nicht braucht und was ihn krank macht. Diäten sind das Symbol der Essabhängigkeit einer ganzen Gesellschaft und Indiz dafür, dass Essen zu etwas dienen soll, was es eigentlich gar nicht ist: Geselligkeit, Genuss, Unterhaltung, Zeitvertreib, Ersatzbefriedung für fehlende Zuwendung usw.. Auch im Bereich der Ernährung finden die Bedürfnis-vergrößerung und Irritation aus Grundbedürfnissen durch Werbung statt. Allein die Tatsache, dass Lebensmittel und natürlich vor allem vermeintliche Lebensmittel beworben werden, zeigt uns sowohl die Abweichung aus dem Notwendigen, wie auch den Grad unserer Akzeptanz von Unsinnigem.
Zitat aus: Bistdufrei.de - Bedienungsanleitung für die persönliche (R)EvolutionHerzliche Grüße Martin Fickinger

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Dort gibt es auch weitere Lesetipps, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
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Wednesday, May 16, 2007

Zitat aus: Bistdufrei.de - Bedienungsanleitung für die persönliche (R)Evolution
Das Fernsehen ist heute der Hauptvertreter der Massenmedien. Sicherlich ist es das wichtigste Instrument zur Wiederholung und Fixierung der bestehenden Zustände. Dass Fernsehen an sich schon dazu verleitet, es falsch zu benutzen, liegt an der intensiven Sinnesansprache bei gleichzeitiger körperlicher Passivität. Man befindet sich beim Fernsehen in einem rein konsumierenden Zustand, der kein teilnehmendes eigenes Handeln zulässt. Dass es den einzelnen Sendern um Einschaltquoten geht, bedeutet nicht weniger, als den schwächsten Punkt der Anfälligkeit der Zuschauer zu finden, um sie zu irgendetwas Nutzlosem zu verleiten. Schon diese Tatsache allein führt den Wunsch von Politikern, Erziehern oder gar den janusköpfigen Sprechern des kommerziellen Fernsehens selbst, das Fernsehen möge bedacht benutzt werden, weitgehend ad absurdum. Die gesellschaftliche Wahrheit sieht wohl so aus, dass wir uns immer weiter in die Gefangenschaft vorgefertigter Meinungen begeben.
Individuell gesehen, treten die Fallen des Fernsehens deutlich in zu langem Konsum auf, dem wahllosen Aneinanderreihen von Filmen, Unterhaltungssendungen und Infotainement. Die Motivation besteht nicht mehr darin, etwas zu erleben oder zu unternehmen, man möchte häufig nur abschalten. Die Animation des Tages wird im Betrachten standardisierter Meinungen über andere fortgesetzt.
Herzliche Grüße Martin Fickinger

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Die Wiederholung ist identitätsstiftend

Genauso wenig wie Sie sich einreden müssen mächtig glücklich zu sein, ist es notwendig, von Ihrem Unglück überzeugt zu sein und dies zu bedauern. Die Wiederholung Ihrer persönlichen Litanei ist identitätsstiftend im Guten wie im Schlechten, das sollten Sie bei Ihren Gedanken-gängen immer beachten. Sie sind eigentlich nur das, was Sie (warum auch immer) häufig genug im Denken und Handeln wiederholt haben. Sie sollten in Ihrem Lebensstil also mehr Wert auf Aktivität legen, und zwar nicht im Sinne von „alles ist toll“ , sondern indem sie konstruktiv sind statt zu zweifeln.

Monday, May 14, 2007

Ende

Epilog
Nun sind wir am Ende angelangt. Sie werden nach den letzten Kapiteln vielleicht denken, das wurde aber auch Zeit, unter Umständen auch, das ging aber schnell. Tatsächlich ist an beidem etwas dran, zum einen ist der Themenkreis dieses Buches sehr umfassend in seinen Teilaspekten und wirft Fragen auf, um Sie zum nachdenken, losgehen und weitermachen anzuspornen. Zum anderen haben wir versucht, auf Längen durch Beispiele und Anekdoten zu verzichten, um eine höhere Intensität der Inhalte zu erreichen. Wir hoffen, es gelingt Ihnen, ein zügiger und umfassender Zugang zu Ihrer Entwicklung.
Beherzigen Sie Ihren Weg und versuchen Sie ein strahlender Pol in Ihrem Umfeld zu werden. Nehmen Sie andere bei der Hand und fördern sie in den wirklichen Belangen des Lebens. Dabei werden Sie Glück und persönliche Erfüllung erleben. Auch unser Buch ist über die Grenze, das innere Wesen des Seins mit Worten nicht erfassen zu können, natürlich kaum erhaben. Jede Beschreibung einer Realität ist immer nur deren Abbild und jedes Abbild fehlerhaft durch seine Lückenhaftigkeit. Uns trägt die Hoffnung, dass dieses Abbild Sie aufweckt, den eigenen Blick zu schärfen und Ihnen hilft, die Hindernisse Ihres Wandels zu meistern.
So bedeutend es ist, sich auf diesen Weg zu machen, so wichtig ist es, darauf zu bleiben. Einige Entwicklungen zeigen recht schnell Fortschritte, andere nehmen Jahre. Greifen Sie nicht danach, sondern beobachten und üben Sie, das löst die Hindernisse auf. Und bedenken Sie stets: Genau genommen gibt es immer nur das Jetzt. Es ist immer der Moment, der Leben ist.
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Wednesday, May 09, 2007

Träume

Ob die Menschen, die in unseren Träumen vorkommen, in ihren eigenen Träumen nicht in den gleichen Szenen beteiligt sind, weil sie den gleichen Traum träumen, lässt sich nur vermuten. Es ist also durchaus eine Perspektive, die Träume als etwas tatsächliches gelten zu lassen und ihnen so ihre Position im eigenen Leben einzuräumen, ohne sie zu mystifizieren oder irgendetwas hineinzulegen, was nicht dazugehört. Den Übergang von realer Welt in die Traumwelt können Sie ganz gut erfahren, wenn Sie einschlafen. Es gibt eine Phase, in der man dämmert, weder wach ist noch schläft. Die Gedanken fließen ungesteuert und bauen Szenarien auf. Wenn man dann wieder einen Moment wach ist, ist man unsicher, was die Realität ist, und muss zuerst einen Moment ordnen. Dieses Erleben haben Sie auch manchmal beim Erwachen, wenn Sie intensiv geträumt haben.
Wollten wir spalten statt zu vereinen, ließe sich sogar fragen, welcher Teil unseres Lebens der wertvollere ist. Wenn wir jeden Tag etwas bestimmtes in unserem Dasein erleben und in der Nacht von etwas träumen, was wir nicht erlebt haben, was uns aber fehlt und glücklich macht oder beängstigt, weil wir im Leben in Bedrängnis sind, kann man fragen, in welchem Teil wir freier sind. Der Traum als komplementärer Teil unserer realen Person, oder als Seele oder seelischer Resonanzraum, gibt uns Andeutungen auf unseren Weg und unsere Entwicklungs-möglichkeiten. So können wir sie ganz simpel als Hinweise nutzen, auf etwas das wir im Leben versäumt haben oder versäumen und es nachholen oder es auch so stehen lassen und uns dafür bewusst entscheiden. Ganz besonders wichtig im Hinblick auf die persönliche Transformation und Befreiung sind die Hoffnungen und Befürchtungen unserer Träume. Sie geben uns nicht nur einen Anhaltspunkt für den Weg, den wir einschlagen sollen, sondern auch die Idee unserer ganz persönlichen Hindernisse.
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