Monday, May 21, 2007

Die richtige Ernährung

Die meisten von uns wissen zu wenig über die Zusammenhänge von Ernährung, Denkgewohnheiten, Wohlbefinden und Gesundheit. In der Fülle der Auswahl an Konsumgütern und Diensten ist es schwer zu durchschauen, was Körper und Geist wirklich benötigen. Ursprünglich sagt der menschliche Instinkt, was er an Essen benötigt, sowohl im Hinblick auf die Menge als auch auf die Qualität der Nahrung. Unser Gespür ist heute allerdings weitgehend verkommen und führt uns vielleicht in die Filiale einer Fastfood-Kette, weil wir andauernd zu viele künstliche Lebensmittel essen und unseren Hunger nicht geduldig genug abwarten. Wir haben keinen Zugang mehr zu unseren eigentlichen Ernährungsbedürfnissen und sind wenig geöffnet für die Signale unseres Hungers.
Die Verkrampfung im Essverhalten zeigt sich sicherlich beim Popcornknabbern im Kino oder beim Biertrinken in Gesellschaft, aber auch im Versuch sich irgendwelchen einseitigen Diäten oder Ernährungsregeln zu verschreiben, die wir nur ein paar Wochen durchhalten, um dann wieder maßlos und unkontrolliert sein zu dürfen. Nicht dass Schokolade oder Fleischverzehr richtig oder falsch wären, entscheidend ist: sie werden nicht mehr spontan, nach ursprünglich körperlichem Bedürfnisempfinden getroffen, sondern sind von psychischen Defiziten beeinflusst. So fehlt es an Kontinuität und Ausgewogenheit in der Ernährungsweise. Was der Körper tatsächlich braucht, was ihn nährt und gesund erhält, bekommt er in den meisten Fällen zu wenig, zuviel dafür von dem, was er nicht braucht und was ihn krank macht. Diäten sind das Symbol der Essabhängigkeit einer ganzen Gesellschaft und Indiz dafür, dass Essen zu etwas dienen soll, was es eigentlich gar nicht ist: Geselligkeit, Genuss, Unterhaltung, Zeitvertreib, Ersatzbefriedung für fehlende Zuwendung usw.. Auch im Bereich der Ernährung finden die Bedürfnis-vergrößerung und Irritation aus Grundbedürfnissen durch Werbung statt. Allein die Tatsache, dass Lebensmittel und natürlich vor allem vermeintliche Lebensmittel beworben werden, zeigt uns sowohl die Abweichung aus dem Notwendigen, wie auch den Grad unserer Akzeptanz von Unsinnigem.
Zitat aus: Bistdufrei.de - Bedienungsanleitung für die persönliche (R)EvolutionHerzliche Grüße Martin Fickinger

http://vorleser.blog.de
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