Friday, December 22, 2006

Grosszügigkeit als Wert

Heute sind wir ungefähr in der Mitte des Buches angekommen, in wenigen Tagen ist Weihnachten und das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu. Hoffentlich war die Lektüre meines Blogs anregend und aufschlussreich. Ich freue mich über das rege Interesse (irgendwann in den letzten Wochen war der 10.000 Besuch zu verzeichnen) und habe mich deshalb entschlossen, auch den zweiten Teil des Buches vorzulesen. Am 2. Januar geht es weiter,

bis dahin eine gute Zeit , Herzliche Grüsse
Martin Fickinger

Großzügigkeit
(Freigiebigkeit, Teilen, Glück der anderen, nicht schlecht reden <=> Neid, Missgunst)
Was es für Sie weniger sein darf, kann es für die anderen ruhig mehr sein. Das ist tatsächlich die Haltung die Sie freier macht und nicht umsonst steckt in dem Begriff Freigiebigkeit das Wort frei. Wenn Sie eine Menge Dinge besitzen, sind Sie von den Dingen auch besessen und sehr angreifbar. Deshalb sollten Sie, was Sie besitzen mit anderen großzügig teilen. Sie müssen Ihren Besitz ja nicht gleich herschenken, aber lassen Sie andere an Ihrem Glück teilhaben. Das ist die naheliegende Übung in Großzügigkeit, aber natürlich bezieht Sie sich auch auf Ihre Gefühle, teilen Sie Ihre Freude und scheuen Sie sich nicht auch Ihre ehrliche Trauer zu teilen, ohne natürlich alles unreflektiert anderen zuzumuten. Das eigene teilen und sich über den Besitz und das Glück der anderen freuen, das ist eine gute Haltung. Neid sollte in Ihrem Denken und Handeln verblassen, sowohl der Neid auf den Besitz anderer, als auch auf deren Wissen, Können, Prestige und Macht. Sie müssen sich dem mehr oder minder unfeinen Primatengebären anderer nicht unterordnen, aber lassen Sie andere auch in dem gewähren, was Ihnen klein und dumm erscheint, sofern es Sie nicht berührt. Am besten wäre es, wenn Sie überhaupt kein Urteil über andere fällen, und wo andere lästig werden, weichen Sie lieber aus, wenn Sie nicht eingreifen wollen.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort sind auch weitere Lesetipps gelistet, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
http://bistdufrei.de

Wednesday, December 20, 2006

Authentizität als Wert

Authentizität
(Ernsthaftigkeit, Wahrhaftigkeit, Disziplin, Gerechtigkeit, Weisheit durch Selbststudium, Glauben <=> Unwahrheit)
Auf Ihrem Job sind Sie Herr oder Frau so und so, daheim Freund, Elternteil, Geliebte/r und so weiter. Rollen sind es und Verpflichtungen, die Sie mit Ihren Handlungen ausfüllen. Sind Sie derjenige, der den jeweiligen Part spielt oder füllen Sie ihn nur aus Gewohnheit aus, ohne damit in Beziehung zu stehen? Entsprechen die einzelnen Lebensteile Ihrer inneren, gefühlten Identität oder sind es nur soziale oder unpersönliche Handlungsmuster?

Sie sollten versuchen, sich möglichst wenig zu verstellen, das strengt Sie nur an. Jede unechte Handlung und eine nicht im Inneren als wahr empfundene Identität kosten Sie ungemein viel Lebensenergie. Bedenken Sie: Es gibt kein wahres Sein im falschen. Wenn Sie sich immerzu Verpflichtungen anpassen, versäumen Sie Ihr Leben, Sie gehen nur Umwege. Wenn Sie Teile Ihrer Rolle so sehr anstrengen, dass Sie danach intensive Erholung brauchen, sollten Sie diese Anteile überdenken. Es sollte Ihnen dabei nicht am nötigen Ernst fehlen. Das meint nicht, dass sie nicht heiter und freudig sein sollen, sondern, dass Sie die Belange für wichtig einschätzen, die es auch wirklich sind und Ihre Kraft nicht zu häufig für unsinnige Dinge vertun. Wir meinen natürlich: Seien Sie ernst und unnachgiebig in der Einübung Ihrer neuen Praxis und seien Sie heiter mit den Anfechtungen und den Kleinlichkeiten Ihrer Umgebung. Das ist Disziplin.

Sie sollten möglichst häufig das Gefühl haben, gerecht zu sein und sich gegen Ungerechtigkeiten einsetzen, dann sind Sie wahrhaftig. Natürlich sind Sie kein Hilfssheriff oder Erlöser, aber wenn Sie das Empfinden und die Kraft haben für Gerechtigkeit einzutreten, lassen Sie es frei heraus und stoßen Sie sich nicht am guten Ton. Aber bleiben Sie anderen Menschen gegenüber, wenn möglich, freundlich.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort sind auch weitere Lesetipps gelistet, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
http://bistdufrei.de

Tuesday, December 19, 2006

Ehrlichkeit als Wert

Ehrlichkeit
(Reinheit, niemanden verletzen, Respekt < = > Lügen, Stehlen)
Wer anderen Menschen helfen will, wird automatisch darauf achten, anderen nichts wegzunehmen. Wenn wir das auf Gegenstände beziehen, scheint uns die Tragweite von Diebstahl schnell einleuchtend, weil sie in unseren Gesetzen verankert ist und elementare Grundlage unserer Erziehung. Doch wie steht es mit menschlichen Beziehungen?

Denken Sie an eine Person, die anderen „den letzten Nerv raubt“. Der „Räuber“ übertritt seine Grenzen, er nimmt einen Raum ein, der ihm nicht zusteht. Auch wenn dieser Übertritt vielleicht unbeabsichtigt ist, wäre es bei Konfrontation mit einem solchen Verhalten von Vorteil, selbst zurückzutreten. Andere in ihren Fehlern gewähren zu lassen, wenn kein Schaden entsteht außer Ihrem Nachteil, wäre auch eine Möglichkeit zur Hilfsbereitschaft. Lassen Sie sich aber auch nicht permanent von anderen Menschen versorgen, ohne sich aufrichtig um das Wohlergehen dieser Menschen zu kümmern. In bestimmten Zeiten ist jeder auf die Hilfe eines anderen angewiesen, als Dauerzustand ist eine solche Konstellation jedoch für keinen Teil tragbar.


Authentizität
(Ernsthaftigkeit, Wahrhaftigkeit, Disziplin, Gerechtigkeit, Weisheit durch Selbststudium, Glauben <=> Unwahrheit)
Auf Ihrem Job sind Sie Herr oder Frau so und so, daheim Freund, Elternteil, Geliebte/r und so weiter. Rollen sind es und Verpflichtungen, die Sie mit Ihren Handlungen ausfüllen. Sind Sie derjenige, der den jeweiligen Part spielt oder füllen Sie ihn nur aus Gewohnheit aus, ohne damit in Beziehung zu stehen? Entsprechen die einzelnen Lebensteile Ihrer inneren, gefühlten Identität oder sind es nur soziale oder unpersönliche Handlungsmuster?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort sind auch weitere Lesetipps gelistet, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
http://bistdufrei.de

Monday, December 18, 2006

Ehrlichkeit als Wert

Wenn Sie im Helfen unbemerkt bleiben, ist Ihre Hilfe dadurch nicht kleiner. Jeden Tag eine gute Tat, wie Sie es vielleicht von den Pfadfindern kennen, mag ein guter Beginn sein, ein ambitioniertes Ziel ist jedoch, jeder Tag eine gute Tat. Wenn wir uns Menschen hilfsbereit zuwenden, sind wir mit Ihnen in Kontakt, wir sind nicht alleine. Einsam zu sein ist im Grunde nur Ausdruck einer lieblosen, egoistischen Lebenshaltung. Sich über die Einsamkeit zu beklagen, bedeutet, anderen damit auch noch durch Betteln zur Last zu fallen, anstatt sich Menschen hilfsbereit zuzuwenden. Wenn Sie sich einsam fühlen, ist das tatsächlich nur ein Indiz für das Fehlen Ihrer Hilfsbereitschaft. Diese über den Kreis Ihrer engsten Umgebung auszuweiten, sollten Sie sich zur Aufgabe machen, doch als ersten Schritt Ihrer näheren Umgebung hilfsbreit gegenüberzutreten, ist ein guter Beginn.


Ehrlichkeit
(Reinheit, niemanden verletzen, Respekt <=> Lügen, Stehlen)
Wer anderen Menschen helfen will, wird automatisch darauf achten, anderen nichts wegzunehmen. Wenn wir das auf Gegenstände beziehen, scheint uns die Tragweite von Diebstahl schnell einleuchtend, weil sie in unseren Gesetzen verankert ist und elementare Grundlage unserer Erziehung. Doch wie steht es mit menschlichen Beziehungen?

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort sind auch weitere Lesetipps gelistet, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

http://bistdufrei.de

Friday, December 15, 2006

Hilfsbereitschaft

Hilfsbereitschaft
(Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Verantwortung
< = > Egoismus, Aggression, Schmerzen zufügen)
Um anderen Menschen helfen zu können, muss man zuerst lernen, andere zu sehen. Die Voraussetzung für eine hilfsbereite Haltung ist die Aufmerksamkeit, seine Umgebung also und sich selbst aufmerksam zu beobachten.

Wer sich angewöhnt hat vorbeizusehen, wird nicht einmal erkennen, dass ein anderer der Hilfe bedarf. Sie werden erleben, dass Ihre spontane Hilfsbereitschaft Verwunderung hervorruft. Sie ist tatsächlich zum Tabubruch geworden, weil wir uns alle schon zu sehr an Drängeln und die Durchsetzung des eigenen Vorteils gewöhnt haben. Alleine Freundlichkeit oder einem Fremden gar spontan zu helfen, ohne den Gedanken an unseren Vorteil, sondern nur weil jemand Hilfe braucht, ist ein nicht eben alltägliches Erlebnis. Insofern verlangt Ihnen die Hilfsbereitschaft ein gewisses Maß an Courage ab. Sie müssen akzeptieren, dass Sie durch eine hilfsbereite Haltung Ihrer Umgebung auffallen. Obwohl es besser wäre, wenn Ihre Hilfe unauffällig, am besten sogar unbemerkt stattfände. Denn zu helfen, um sich in den Strahlen seiner Hilfsbereitschaft zu sonnen, ist nur Eitelkeit, Ihre Hilfe dann Hilfedeine etwas feinere Form der Egozentrik und Ihrer Entwicklung wenig förderlich.


. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort sind auch weitere Lesetipps gelistet, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

http://bistdufrei.de

Thursday, December 14, 2006

Weihnachten und Hilfsbereitschaft

Die folgenden Verhaltensmöglichkeiten sind eine Auswahl, um Sie anzuregen. Was Sie daraus für sich machen, müssen Sie selbst entscheiden. Wir wollen hier nicht zu sehr moralisieren, aber es ist deutlich sichtbar, dass unsere Gesellschaft als Summe der einzelnen Personen heute weit entfernt von einer guten Position ist. Wenn Sie sich wünschen, dass Ihre menschliche Umgebung hilfsbereit, ehrlich und großzügig ist, sollten Sie beginnen, Ihr Verhalten daraufhin zu ändern, denn durch Ihr Verhalten bestätigen Sie diese Gesellschaft und damit tragen eben auch Sie selbst täglich zu deren Konstituierung bei. Wollen wir den erhobenen Zeigefinger nun etwas senken und sehen uns die oben genannten Verhaltensmöglichkeiten noch etwas detaillierter an, um Sie anzuregen, Ihre eigene Haltung zu überdenken. In Klammern finden Sie jeweils ergänzende Umschreibungen und das gegenteilige Verhalten zur Abgrenzung.


Hilfsbereitschaft
(Liebe, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Verantwortung
< = > Egoismus, Aggression, Schmerzen zufügen)
Um anderen Menschen helfen zu können, muss man zuerst lernen, andere zu sehen. Die Voraussetzung für eine hilfsbereite Haltung ist die Aufmerksamkeit, seine Umgebung also und sich selbst aufmerksam zu beobachten.


. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort sind auch weitere Lesetipps gelistet, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

http://bistdufrei.de

Wednesday, December 13, 2006

Rollen

Welche Rolle spielen Sie im Leben Ihrer Umgebung?

Lesen Sie sich folgende Auflistung möglicher Verhaltensweisen durch und bedenken Sie, welche Eigenschaften Sie bei den Menschen, die Ihnen begegnen, als begrüßenswert einstufen:

Aggression <=> Hilfsbereitschaft
Unwahrhaftigkeit <=> Authentizität
Lügen <=> Ehrlichkeit
Unmäßigkeit <=> Beherrschung
Neid <=> Großzügigkeit

Wahrscheinlich führen in Ihrer Umgebung, wenn Sie aus dem inneren Kreis einer Hand voll Freunde heraustreten, eher die ersten Haltungen Regie, die sich in Unachtsamkeit, Vordrängeln, Verstellen und Falschheit, Besitzdenken und Gier sowie im Neid zeigen und nicht die Idee davon, etwas zu teilen. Die Gretchenfrage ist nun aber natürlich nicht das Verhalten der anderen, sondern, welche Rolle spielen Sie selbst im Leben Ihrer Umgebung? Von welchen Handlungsgrundsätzen lassen Sie sich leiten? Die Antwort „ich finde die oben genannten Grund-haltungen gut, aber die anderen verhalten sich nicht so, was es mir unmöglich macht, mich selbst so zu verhalten“ mag wohl plausibel klingen, ist aber einer entwickelten Person nicht eigentlich würdig. Denn wenn Sie beanspruchen, ein erwachsenes Mitglied dieser Gesellschaft zu sein, sollten Sie das Verhalten zeigen, von dem Sie überzeugt sind und sich nicht dem Fehlverhalten der anderen anpassen. Dieses Minimum an charakterlicher Stärke sollte Ihr Anspruch sein.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Wer weiterlesen möchte, findet das gesamte Buch „bistdufrei.de – Anleitung für die persönliche (R)Evolution “ unter:
http://astore.amazon.de/wwwbistdufrde-21
Dort sind auch weitere Lesetipps gelistet, die ich für sehr empfehlenswert im Hinblick auf die persönliche Entwicklung halte.
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Tuesday, December 12, 2006

Gewohnheiten Teil 2

Glücklicherweise führt also auch die Wiederholung des Förderlichen in Ihrem Leben zur Gewohnheit, und schon nach ein paar Monaten wachsen Ihnen die guten Verhaltensweisen ebenso ans Herz wie ehemals die schlechten. Auch das Gefühl, dass einem die falschen Handlungen leichter fallen und man paradoxer Weise irgendwie an Ihnen hängt, lässt mit der neuen Verhaltensweise nach. Lassen Sie sich also nicht zu sehr davon beeindrucken, wenn auch nach Monaten oder sogar Jahren, der Anstoß einer schlechten alten Gewohnheit in Ihnen nochmals aufkeimt. Sie werden bald ein so guter Beobachter sein, dass Sie das Auftauchen nicht mehr überrascht, sondern es vielmehr erwarten und Sie werden durch die Einübung Ihrer Konzentration immer mehr die Fähigkeit erwerben, einen entstandenen Impuls zu betrachten und ihn gelassen verklingen zu sehen.

Natürlich ist diese Bedingtheit kein sehr anziehendes Bild und es mag in seiner Pauschalität auf Ihre Person nur teilweise zutreffen, aber es ist wichtig, dass Sie darüber nachdenken, in welchen eigenen Verhaltensritualen und Bindungen Sie leben und mit welchen Haltungen Sie die Gesellschaft umgibt.

http://bistdufrei.de

Monday, December 11, 2006

Persönliche Kreativität

Wir haben bereits begonnen zu erlernen, unsere Seinsweisen zu beobachten, zu steuern und für Körper und Geist eine Wahl zu treffen. In diesem Abschnitt über die Verhaltensweise wollen wir den dritten Schritt der Erzeugung des erwünschten Lebenszustandes unter die Lupe nehmen, unsere Verhaltensweise. Ihr Leben ist eine Kette von Ritualen: gewollten, unterbewussten und mitunter zwanghaften. Ein neuralgischer Punkt Ihrer persönlichen Entwicklung besteht darin, diese Rituale zu betrachten, sie in ihren Zusammenhängen zu erkennen, um sie schließlich verändern oder beenden zu können. Sie werden als Kettenraucher aber nicht von einem Tag auf den anderen völlig aufhören können, oder nur, wenn Sie sich des Grenzerlebnisses dieser Gewohnheit völlig bewusst sind. Sie kommen in Ihrem Lebensablauf immer wieder an Punkte, an denen ein bestimmtes Verhaltensmuster einsetzt. Sie essen Schokolade aus Langeweile, Sie rauchen wegen Stress, Sie hören laute Musik, weil Sie die Stille traurig macht oder Sie haben Sex, weil Sie sich aufgedreht fühlen. In all diesen Fällen ist eine Empfindung mit einem zweifelhaften Ritual verknüpft. Um Neues zu erfahren, muss die Grenze, also der Übergang von der Empfindung zum Ritual neu erfahren werden, Sie müssen ein neues Grenzerlebnis schaffen.

Das fordert zunächst Kreativität, denn Sie sind an Ihre Handlungen gewöhnt und neue Ideen fallen zwar vom Himmel, nützen Ihnen aber nur, wenn sie von Ihnen ergriffen werden. Es erfordert auch Konzentration, denn Sie müssen sich spüren, wenn Sie etwas ändern wollen. Und schließlich erfordert auch Durchhaltevermögen, denn Sie müssen das Ritual, das Sie über Jahre gelernt haben, neu erleben und sich allmählich daran gewöhnen. Statt z.B. Süßes zu essen, beantworten Sie Ihre Lust auf eine Schokolade mit dem Zerkauen einer Möhre in hundert Bissen. Eine hilfreiche Faustregel lautet: an zwei aufeinander-folgenden Tagen nicht die gleiche unerwünschte Verhaltensweise zu tun. Mit dem Befolgen dieser simplen Regel treten Sie den ersten Schritt von Ihrem unerwünschten Ritual weg. Sie stehen stets vor drei Handlungsalternativen: erstens, das unerwünschte Verhalten zu wiederholen, zweitens still zu halten oder drittens den Auslösereiz, Ihren Impuls, mit einer neuen Verhaltenweise zu verbinden. Wenn Sie das unerwünschte Verhalten mit tausendfacher Wiederholung in sich eingeprägt haben, wird es einiger Wiederholungen der neuen Erfahrung benötigen, um das alte Ritual verblassen zu sehen. Geschenkt bekommen Sie das nicht, aber Sie werden es schaffen, wenn Sie sich völlig darüber im klaren sind, wie sehr die Wiederholung Ihrer alten Gewohn-heit Sie im Grunde genommen langweilt. Die philosophische Wendung „der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will“ hat seine Berechtigung, wenn wir einen bestimmten Zeitpunkt betrachten, in dem wir die Gefangenen unserer geliebten Gewohnheiten sind. Der Gedanke führt jedoch in die Irre, wenn wir uns einen längeren Zeitraum betrachten und die Perspektive einnehmen, dass das, was wir wollen nur dadurch entsteht, dass wir es oft genug wiederholt haben. Wir können wollen, was wir wollen, wenn wir genügend Geduld aufbringen.


http://bistdufrei.de

Friday, December 08, 2006

Gute Gewohnheiten

Überprüfung unserer Gewohnheiten

Die Konditionierungen und Imperative unserer Erzieher in Elternhaus und Ausbildung sowie unsere Erfahrungen und unsere Angewohnheiten haben zu den Überzeugungen geführt, die unser Handeln bestimmen. Da unser Leben mehr oder minder zu Unkonzentriertheit tendiert und wir dadurch häufig nicht in Fühlung zu unseren wirklichen Überzeugungen sind, lassen wir uns vom vielfältigen Angebot unserer Tage beeinflussen und verlocken. Wir erliegen zu häufig in oberflächlichen Konsumritualen, die wir im nachhinein bereuen oder verharren in Verhaltensweisen, die wir, trotzdem wir sie als nicht gewünscht erkennen, doch nicht verändern. Sei es die Tüte Chips, sei es ein gewalttätiger oder romantischer Spielfilm oder der Neid auf das Wissen, den Wagen oder das neue Kleid einer Kollegin.

Wenn wir unseren Sehnsüchten und unserer Kleinlichkeit häufig genug erlagen, entstehen Reaktionsmuster und Rituale als die Kombination und Abfolge mehrerer Verhaltensweisen, an die wir uns über Jahre gewöhnt haben. Die große Herausforderung der Transformation liegt in der Überprüfung der Gewohnheiten, denn durch die vielfache Wiederholung ist uns auch unser Fehlverhalten ans Herz gewachsen. Wir haben teilweise nicht mal mehr ein Gefühl von Zweifel oder gar Reue in unseren degenerierten Verhaltensweisen und so wird sogar der eigene Ruf nach Befreiung aus dem Gefängnis dieser Begrenzungen vom Lärm der falschen Rituale übertönt. Vielleicht taucht noch ab und zu eine tieferliegende Melancholie auf, deren Ursache wir aber im Moment ihres Auftretens nicht erklären können, und mit einer weiteren Betäubungsspritze Konsum ruhig stellen.

http://bistdufrei.de

Thursday, December 07, 2006

Fünf Fragen

Wir alle tragen eine deutliche Ahnung vom Maße der Abspaltung von unserem Wesenskern in uns; nur scheint diese Ahnung gewöhnlich zu selten auf, um Änderungen einzuleiten. Stattdessen betäuben wir uns wieder und wieder mit den gewohnten Ritualen, um uns nicht ändern zu müssen. Denn tatsächlich ist es teilweise die Angst Neues zu begrüßen und Altes hinter uns zu lassen, die unser Wachstum blockiert. Häufig sind es wohl sogar noch die Ängste unserer Eltern, die in den Imperativen unserer Erziehung an uns weitergegeben wurden und uns prägten, um die Grundlage unserer Überzeugungen zu werden. Sich dieser Einflussnahmen bewusst zu werden und zu wählen, was uns wirklich überzeugt, statt das Leben unserer Eltern nachzuspielen, ist ein Teil der Emanzipation aus unseren Bindungen und die echte Wahlfreiheit. Erst dann sind Sie wirklich erwachsen.

Bevor wir nun in den letzten Abschnitt der Transformation einsteigen, nehmen Sie Stift und Zettel zur Hand und sich sechzig Minuten Zeit, um folgende Fragen zu beantworten:


>> Wie alt sind Sie heute?
>> Was glauben Sie charakterisiert Ihr aktuelles Lebensjahrzehnt, was das vorangegangene und das folgende? Bitte jeweils fünf konkrete Aussagen!
>> Was erwarten Sie von den nächsten fünf Jahren im Hinblick auf:
- Ihre Arbeit und Geld verdienen
- Erfüllung persönlicher Wünsche
- Partnerschaft
- Lebensgefühl und persönliche Freiheit
>> Was haben Sie in den vergangenen fünf Jahren zu diesen Themen erwartet?
>> Wie stellen Sie sich Ihr Leben in fünfzehn Jahren vor? Beschreiben Sie es ganz konkret in den fünf Punkten, die Ihnen am wichtigsten erscheinen!
>> Fühlen Sie sich frei und was macht für Sie das Lebensgefühl Freiheit aus? Drei Kernaussagen!
>> Was fehlt Ihnen, um wirklich glücklich zu sein? Sie haben drei Wünsche frei!


Schreiben Sie ein Geheimnis auf, das niemand über Sie weiß und entscheiden Sie, wem Sie dieses Geheimnis in naher Zukunft anvertrauen möchten.


Bedenken Sie jede Antwort ganz genau und schreiben nicht irgendetwas auf, sondern die zentralen Punkte zur jeweiligen Fragestellung. Wenn das nicht so schnell geht, legen Sie es zur Seite und nehmen es später wieder hervor. Aber gehen Sie alle Frage durch.

http://bistdufrei.de

Wednesday, December 06, 2006

Unbeschwertheit

Also versteifen Sie sich nicht, sondern bleiben Sie gelockert und versuchen Sie zu beobachten, experimentieren Sie und assimilieren Sie Ihre neuen Einsichten langsam. Unbeschwertheit ist diesem Weg sehr förderlich, denn wir wollen Sie zu Leichtigkeit im Handeln und einem lebendigen, begeisterten Dasein führen. Wenn es also einmal nicht so voran geht wie erwartet, nehmen Sie es hin, machen Sie nötigenfalls eine Pause, aber am besten unbeeindruckt vom Stocken mit Ihren Übungen einfach weiter, ohne sich dabei zu sehr um Ihr Ziel zu kümmern. An der Tatsache, dass der menschliche Lebensweg von Schwierigkeiten und Zweifeln gesäumt ist, lässt sich nichts ändern. Wenn Sie die schwierigen Lebensumstände aber zum Lebensinhalt erheben, werden Sie keinesfalls zufriedener.

Sobald Sie nach der beschriebenen Methode verfahren, erwecken Sie ihre Person zu neuer Lebendigkeit, Sie erzeugen einen Energiezustand, den Sie aus den besten Tagen Ihrer Jugend kennen. Der Unterschied dürfte allerdings darin bestehen, dass Sie sich heute in einem Umfeld viel stärker ausgeprägter Rituale befinden (auch unerwünschter). Die Gefahr ist, dass die erweckte Energie in die falschen Angelegenheiten fließt, was zum Beispiel bedeuten könnte, dass Sie, anstatt sich der Prosperität Ihrer Reinheit in Gedanken und Handlungen zu widmen, mit doppelter Kraft an den problematischen Teilen Ihrer Person kleben wie z.B. dem Rauchen, der sexuellen Gier oder dem Alkoholkonsum.

Seien Sie langsam und beharrlich, nehmen Sie sich eins nach dem anderen vor und verankern Sie es als neue Verhaltensweise lieber endgültig in Ihrem Leben als immer aufs Neue kraftvoll anzufangen, um Ihre Vorsätze nach ein paar Tagen oder Wochen wieder zu vergessen und dann in die alten Verhaltensweisen zurückzufallen. Durch Ihre körperliche Disziplin werden Sie vielleicht überzählige Pfunde los und durch die Übungen zur Gedankenklärung erlernen Sie minimal eine bessere Konzentration. In diesem Abschnitt nun wollen wir die gleichen Prinzipien der Beobachtung, der Übung und der Wahlfreiheit für die Einstellung Ihres Verhaltens anwenden.

http://bistdufrei.de

Tuesday, December 05, 2006

Persönliche Freiheit

Der direkte Weg als Metapher Ihrer Transformation, trifft schließlich den Nagel auch nicht völlig auf den Kopf, denn das Vorangehen wird nicht immer gradlinig verlaufen und vermutlich auch nicht kontinuierlich. Rechnen Sie zum einen damit, dass Sie etwas einüben, es nach den neuen Erkenntnissen, die Sie im Verlaufe der Übungen über sich gewinnen, dann noch mal verändern wollen. Zum anderen erwarten Sie das Stocken Ihrer Entwicklung gleichmütig, voranzukommen gehört ebenso zum Leben wie pausieren. Es ist nicht möglich, diesen Weg schnell zu gehen, deshalb werden Sie nur Fortschritte machen, wenn Sie sich an Beharrlichkeit gewöhnen. Beharrlich zu sein bedeutet, zu beobachten und sich immer wieder mit Ihrem Wunsch nach persönlichem Wachstum zu konfrontieren. Es bedeutet nicht, immer nur auf das Ziel zu sehen oder zu intensiv auf das gewünschte Ergebnis zu schauen, sondern die eigenen Fragen und Aufgaben genau zu kennen.

Weil die Veränderungsprozesse in Ihrem Leben simultan ablaufen, ist am Anfang die Umstellung Ihrer Gewohnheiten vielleicht sehr vielfältig und es besteht die Gefahr, dass Sie sich in einem Gestrüpp von Regeln verirren. Ein paar Regeln sind im Lernprozess aber unabdingbar, erst wenn Sie sich selbst besser begriffen haben, ist es nötig diese Regeln hinter sich zu lassen, sie nicht mehr zu bedenken, sondern präsent, spontan und intuitiv zu sein und zu handeln. Wenn wir zum Verständnis noch mal das weiter oben angeführte Bild des Lebenstheaters bemühen, würde das bedeuten, dass Sie mit Regisseur und Souffleuse probend Ihre Rolle lernen, um Sie dann ohne Hilfe und ohne darüber nachzudenken, dass Sie je geprobt haben, aufführen. Dieses Bild hinkt nun aber darin, dass eine Aufführung wieder nur ein Abbild der Realität ist, nicht das Leben selbst und ganz am Rande sei bemerkt, dass jedes Bild und jede Beschreibung von Leben, wie auch dieses Buch nie einen vollständigen Eindruck vermittelt und das worauf es ankommt, die Vibration (wieder nur ein Wort), nicht zu fassen vermag. Unser letztes Bild vermittelt aber, dass Sie alle Hilfen und Stützen eines Tages wegwerfen und frei leben können.

http://bistdufrei.de

Monday, December 04, 2006

Die freie Wahl unserer Handlungen

Die freie Wahl unserer Handlungen

Man kann sich nicht richtig verhalten, wenn man nicht richtig denkt, man kann nicht richtig denken, wenn man sich nicht richtig verhält. Und für das richtige Denken ist die Körperbeherrschung sehr förderlich. Das ist die elementare Wahrheit dieses Weges. Die einzelnen Kapitel sind die Teilstücke eines Kreises, der erst geschlossen ist, wenn alle Teile zusammengefügt wurden. Dann befinden sich Körper, Geist und Handlung in einem ausbalancierten stabilen Zustand. So gesehen ist es einerseits gleichgültig, welche Etappe Ihrer Transformation Sie zuerst einüben. Andererseits ist jedes Kapitel ein Lernschritt, der auf dem vorhergehenden aufbaut, und alle Schritte zusammen ergeben den gewünschten Weg. Aus diesem Blickwinkel sind Körperbeherrschung und Gedankenklärung die ersten zwei Schritte, die Sie auf Ihrem Weg zu einem freien und heiteren Dasein gehen. Wenn Sie Ihren Körper beherrschen und klare Gedanken denken, sind Sie dem rechten Handeln schon soweit entgegengegangen, dass die richtige Verhaltensweise nur noch ein kleiner Schritt ist. Betrachten wir die Kapitel als die Elemente des Kreises, den Ihr verwirklichtes Sein umfasst, ist das Handeln das dritte Segment, das sich aus der Verwirklichung des richtigen Denkens und des rechten Körperumgangs als letztes Segment wie von selbst einfügt.


Nun sind dies beides Modelle, um Ihnen eine Vorstellung von Ziel und Weg Ihrer Übungen zu geben. Die statische Betrachtung eines Kreises ist sicher hilfreich, um den angestrebten Zustand in seiner Einheit zu erkennen, da aber alle drei Glieder Ihrer Transformation simultan nach Fortschritt streben, zeigt das Bild des Weges die Qualität des Ablaufs Ihrer Veränderung. Sie werden Ihre Körperbeherrschung, Ihre Gedankenklärung und Ihre gewünschte Verhaltensweise parallel Schritt für Schritt erreichen. Wir haben das menschliche Dasein willkürlich in drei Teile zerschnitten. Das war notwendig, um Erkenntnis zu erlangen, ist aber nicht hinreichend, um das wirkliche Leben zu beschreiben. Leben ist immer die Summe aller drei Teile und so passieren Körperzustände, Denkweisen und Verhalten immer zusammen und miteinander verzahnt. Eine Handlung hat immer alle drei Dimensionen, sie lässt sich so auch nur bei Betrachtung dieser Gesamtheit ganz verstehen. Die zweite Wahrheit besteht in der Tatsache, daß eine Verhaltensweise oftmals in eine andere überfließt und beide miteinander verkettet sind. So laufen ganze Verhaltenmuster in gleicher Weise wieder und immer wieder ab. Es kann also um einem unliebsamen Ritual Herr zu werden durchaus nötig sein, den gesamten Wirkungskreis der Handlungsweise zu betrachten, um ihn zu verstehen. Für die Erkenntnis der eigenen Rituale ist das Aufschreiben ein unerlässliches Hilfsmittel. Schreiben Sie auf, was Ihnen über Ihre unerwünschten Verhaltensweisen einfällt, fassen Sie es zusammen und betrachten es. Wir stehen Ihnen in den folgenden Abschnitten mit vertiefenden Fragen zur Seite.

http://bistdufrei.de

Friday, December 01, 2006

Positives Denken Teil 3

Sie zweifeln zu Beginn Ihrer Transformation am Wert und der Möglichkeit Ihres Tuns und Ihrer Chancen? Wenn Sie zu sehr in Skepsis und Zweifel gefangen sind, drehen Sie diese unfruchtbare Gedankenkette um und wenden den Zweifel auf Ihre Haltung zu zweifeln an, so können Sie sich aus dem Übergewicht Ihrer Skepsis lösen. Mit fortschreitender Übung wird sich Ihre Zufriedenheit und Überzeugung stärker herausbilden und Sie spüren die Richtigkeit Ihres Vorgehens, ohne es sich jeden Morgen vorbeten zu müssen. Im Laufe Ihrer Praxis für Geist und Körper werden Sie heiter, das Schwere fällt von Ihnen ab und Sie gewinnen die Gewissheit, dass Ihr Leben in Ordnung ist. Sie müssen sich nicht einreden, der oder das werden zu wollen, das ist Blödsinn und verstrickt Sie nur noch weiter in die Muster, in denen Sie sich vermutlich ohnehin schon gefangen sind. Also üben Sie einfach, tun Sie die Dinge, an denen Ihnen etwas liegt, konstruktiv und beobachten, wie Ihre Klarheit sich allmählich enthüllt.

Das tiefere Verstehen der Tatsache, dass es in Ihrem Leben und in allen Dingen zwei Seiten gibt, diese beiden Seiten aber eins sind, liegt jenseits der verkrampften Fokussierung nur einer der beiden Seiten. Auch wenn Sie alles noch so positiv sehen und positive Wünsche mittels Affirmationen in Ihr Unterbewusstsein befördern, legen Sie nicht wirklich Ihre Angst vor negativen Ereignissen ab, die zweifelsohne weiterhin stattfinden; Sie umgehen nur die eigene Konfrontation damit und lügen sich glücklich. Bekanntlich haben ja gerade die vermeintlich negativen Ereignisse häufig eine nachhaltig positive Wirkung in späteren Zusammenhängen, auch wenn momentan deutliche Schmerzen entstehen. Wirkliche Befreiung und echte Heiterkeit werden Sie erlangen, wenn Sie beide Seiten geschehen lassen und betrachten.

http://bistdufrei.de