Thursday, November 30, 2006

Positives Denken Teil 2

Am besten ist es, sich des Urteils irgendwann ganz zu enthalten und was passiert zu beobachten ohne untätig zu sein, aber auch ohne zuviel zu wollen. Handeln. So wie alles blindlings schön zu sehen zur Fixierung Ihrer persönlich Zustände führt, führt auch das Schwarzsehen zur Stagnation in den falschen Umständen. Egal also, ob im Negativen oder Positiven, sobald Sie urteilen, fixieren Sie und liegen mehr oder weniger falsch. Sie legen etwas nach bestimmten Vorurteilen, Erfahrungen oder Kriterien fest. Hier ist der Schnittpunkt von Präsenz und Authentizität als Basis der Lebendigkeit deutlich sichtbar, denn diese beiden Haltungen können final nur zusammen gelebt werden. Tatsachen, die Sie verdrängen oder unterdrücken, holen Sie irgendwann ein. Es ist besser sie im Moment ihres Auftretens genau zu betrachten und ehrlich mit ihnen umzugehen. Wenn man sich die Mühe macht, hinzusehen und nicht zu vorschnell ein Urteil nach den bekannten Mustern von etwa gut und schlecht oder angenehm und anstrengend fällt, hat jede Situation ihre besondere Qualität.

Etwas anderes als blindlings positiv zu denken ist es, ein gewisses Maß an Dankbarkeit an den Tag zu legen oder besser gesagt dem Empfinden von Dankbarkeit Raum zu geben. Wenn Sie ehrlich, ohne zu beschönigen oder toll zu reden, betrachten, was Ihnen möglich ist, werden Sie ganz automatisch ein Gefühl der Dankbarkeit und eine leise Freude darüber empfinden. Schließen Sie fünf Minuten die Augen und stellen sich vor, Sie seien blind und dann sehen Sie wieder hin. Oder kauen Sie Ihr Frühstück mit zugehaltener Nase, Sie werden sich auf Morgen freuen. Sie sehen schon, Dankbarkeit erwächst aus der Bewusstheit unserer Möglichkeiten. Wenn Sie mal wieder richtig mies gelaunt sind, stellen Sie sich vor, eine Ihrer Fähigkeiten fiele für immer weg.

Sie sollen nicht lernen positiv zu denken, sondern konstruktiv zu leben. Auf dem Weg zum authentischen Sein, ist das Positive Denken in Form von Affirmationen als Hilfe und Katalysator des Veränderungsprozesses geeignet. Wenn es Ihnen so gelingt, besser über die Widerstände Ihrer Transformation hinweg-zukommen, nimmt es in Ihrem Leben den richtigen Rang ein. Sich den idealen Zustand vorzustellen und Veränderungen zu visualisieren, bedeutet, destruktive Bindungen nicht weiter als endlose Aufzählung ins eigene Unterbewusstsein und in die tiefe eigene Überzeugung zu legen. Niemand ist von Geburt an traurig oder depressiv, es sind die Erfahrungen dieser Welt, die das mit uns machen.

http://bistdufrei.de

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