Gefühle Teil 3
Beobachten Sie in den kommenden Wochen Ihre Gefühle betrachten Sie Ihre Stimmung im Kontext Ihrer Handlungen, Ihrer Körperhaltungen, Ihrer Gedanken und Wahrnehmungen und versuchen Sie herauszubekommen, warum Sie Schwere empfinden oder Leichtigkeit. Es ist am besten, sich von den Ereignissen und eigenen Wünschen nicht allzu sehr überraschen zu lassen, sondern Ihr Eintreten zu erwarten, das nimmt gerade den schwierigeren Ereignissen des Lebens die Schärfe und kann helfen, Sie aus der Enge hundertfach wiederholter Gefühlsabläufe zu befreien. Ihre Gefühle sind teilweise die Resultante aus Ihren Handlungen und Wahrnehmungen, doch lässt sich durchaus auch fragen, ob ein Teil Ihrer Gefühlswelt nicht autonom abläuft, quasi von innen heraus, ohne äußeren Anstoß. Was sich Ihrem direkten Einfluss auf Ihre Gefühle entzieht, ist Ihr Unterbewusstsein. Einen Zugang finden Sie in der Beobachtung Ihrer Träume. Auch Träume sind Gedankenprozesse. Sie laufen häufig als komplementäre Gefühls- und Erlebniswelt zu unserem bewussten Leben ab. Was die Gefühle angeht, können Träume sehr angenehm und sehr belastend sein, wir wollen uns den Träumen im dritten Abschnitt widmen.
Auch die Zufriedenheit ist ein Gefühl, man kann sie unter den Punkt Harmonie oder Glück summieren. Alle Lebensprozesse werden von einem Gefühl begleitet und wer wollte widersprechen, wenn wir sagten, es wäre doch schön, wenn die schlechten Gefühle aus unserem Leben verschwinden würden. In gewisser Hinsicht sind die Gefühle die Basis Ihrer Person. Aus Ihren Gefühlen speisen sich Ihre Wünsche, und nicht umsonst sind unsere Gefühle unsere verletzlichste Stelle, zu der uns heutzutage Kaufwünsche und allerlei Vorstellungen ungefragt eingeflößt werden. Es ist eine angreifbare Stelle unserer Person, weil uns unserer Gefühle oftmals nicht unmittelbar präsent sind und Sie dennoch Entscheidungen bestimmen.
Die Beobachtung Ihrer Gefühle im Wachzustand könnte in die Frage münden: Inszenieren Sie Ihre Gefühlswelt oder wird sie an Sie herangetragen und Sie sind eher passiv und erdulden, weil Sie keine Möglichkeit sehen, etwas zu ändern? Erzeugen Sie Gefühlsräume, um in Ihnen zu schwelgen? Das erste Ziel bei der Beschäftigung mit Ihren Gefühlen sollte sein, sich mit Ihrer Gefühlswelt, mit den Reaktionen auf bestimmte Begebenheiten auszukennen. Auch hier sollten Sie ein Stück zurücktreten und sich Ihr eigenes Theater, Ihre Inszenierung ansehen und überdenken.
Sie sollten Ihre Gefühle schlicht und ergreifend unter Kontrolle bekommen. Was bedeutet, die eigenen Stimmungslagen zu kennen und mit ihnen umzugehen. Wobei in ihnen zu schwelgen eben so hinderlich ist, wie sie zu verdrängen. Es ist nichts einzuwenden, wenn Sie Gefühle einmal übermannen oder überfrauen, es gehört einfach dazu, zu leben, was Ihnen widerfährt. Aber Sie sollten sich nicht in Gefühlswelten flüchten, Tagträumen oder in Trancen harren, um der Realität auszuweichen, dann leben Sie nämlich nicht wirklich.
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