Monday, November 13, 2006

Gedankenklärung simplify

Auch zur Entspannung und Gesundung Ihres Körpers können Sie durch gerichtete Gedanken beitragen. Denken Sie sich durch Ihren Körper. Als statische Übung verbleiben Ihre Gedanken auf einem Körperteil und versuchen Sie ihn auch taktil wahrzunehmen und ihn mit ihrem Atmen zu verbinden. Als dynamische Übung wandert Ihre Aufmerksamkeit durch Teile Ihres Körpers oder durch den ganzen Körper.

Die dritte Übung des einzigen Denkens an eine weiße Fläche kommt dem Zustand der Gedankenfreiheit schon recht nahe, aber ist es noch nicht ganz, weil Sie ja noch an die weiße Fläche denken. Die Gedankenfreiheit ist das Verschwinden der weißen Fläche, ohne dass etwas Neues auftaucht. Versuchen Sie den Zustand der Gedankenfreiheit zu erfahren und darin zu verbleiben. Wenn Sie Gedanken beobachten können, wenn Sie die Gedankenübungen von Anfang bis zum Ende durchdenken können, dann haben Sie schon eine Idee davon, was es bedeutet, nichts zu denken. Das ist die Gedankenfreiheit und wird gemeinhin als Meditation bezeichnet: Das Sein im Aussetzen des Gedankenprozesses. Dieser Raum, den Sie als Zwischenraum zweier aufeinander folgender Gedanken kennen lernen, ist der Raum, in dem wir uns bei der Meditation aufhalten, hier sind die Gedanken ausgeklungen. Wirkliche Meditation erkennen Sie ganz einfach daran, dass sich in diesem Zustand nichts mehr verändert. Wenn Sie in einem unveränderten, keimlosen Geisteszustand sind, dann meditieren Sie, das ist die leere Stille.

Die Wegstrecke bis zur Wahl der Gedankenfreiheit ist lang und dann befinden Sie sich schon auf dem Niveau großer Meisterschaft. So ist es nicht verwunderlich, wenn dieser Weg durchaus einige Jahre nimmt. Das soll Sie nicht abschrecken, denn auch die Stufen davor zeigen schon deutliche Früchte für Ihre Person. Schnelle Erfolge verfliegen auch schnell wieder, also geben Sie den Erfolgsdruck bei diesen Übungen völlig auf. Tun Sie es und lernen die Freude an den Übungen kennen, das ist deutlich heilvoller. Wenn Sie die Übungen auf die richtige Weise betreiben, werden Sie nicht an das Ziel denken, weil Sie das Üben als Freude, als angenehmen Zustand erleben. Schon, wenn Sie ein paar Wochen dran bleiben, wird Ihnen das Üben ans Herz wachsen und Sie verspüren täglich den Wunsch danach. Gehen Sie also bedächtig, aber gleichmäßig vor und üben Sie jeden Tag. Allein durch das Beobachten Ihrer Gedanken tun Sie sich einen sehr großen Gefallen. Sie werden sehen.

http://bistdufrei.de

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