Alte Gewohnheiten
Die neuen Rituale nehmen in Ihrem Leben, einen gewissen Raum ein, der sich vielleicht zunächst nicht recht zeigen will. Was wir unter dem Stichwort Gewohnheiten schon öfters erwähnten, findet auch hier seine Berechtigung: Tauschen Sie ein altes Ritual gegen ein neues aus. Beispielsweise können Raucher den Konsum einer Zigarette durch die Übung neun mal neun Atemzüge ersetzen. Auch dem Kaffeetrinken kann man mit einer gezielten Atemübung zu Leibe rücken. Das Atmen wirkt ebenso belebend und ist es auch tatsächlich, während uns Koffein diese Lebendigkeit ja nur vormacht und wir sie an andere Stelle mit Müdigkeit bezahlen. Das kostet zunächst wohl etwas Beherrschung, wird aber auch zur Gewohnheit und von Ihren sämtlichen Kontrollinstanzen irgendwann nicht mehr zensiert und läuft geschmeidig ab. Wir möchten hier keine Feindbilder oder gar Feindseligkeiten gegen bestimmte Gewohnheitsgruppen aufbauen, die Beispiele lassen sich auf alle Gewohnheiten ausdehnen, die uns wenig förderlich oder gar destruktiv erscheinen. Ihrer Lebensfreude fehlt im Zweifelsfalle nicht mehr als der rechte Atem, so einfach kann es sein.
Die dritte Übung ist kraftvoller und dient ganz besonders der Reinigung der Lunge. Sie atmen passiv durch die Nase ein und dann aktiv durch die Nase wieder aus. Aktiv meint dabei, dass das Ausatmen schneller und willentlicher als das Einatmen geschieht, bei dem die Luft eigentlich nur automatisch in die Lungen zurückfließt, nachdem sie kräftig ausgestoßen wurde. Die Ausatmung ist zu hören, die Einatmung dagegen nicht. Der Bauch bewegt sich bei dieser Übung wie ein Blasebalg mit der gleichen Ausdehnung ein und aus. Sie können es kontrollieren, in dem Sie die flache Hand vor den ausgedehnten Bauch halten und darauf achten, dass der Bauch sich bei jeder Ausatmung immer wieder bis zu diesem Punkt dehnt. Auch diese Übung folgt der 81 nach dem Muster neun, siebenundzwanzig oder dreimal siebenundzwanzig. Es kann Ihnen in den ersten Tagen der Übung schwindlig oder übel werden, bauen Sie also langsam auf.
Abschließend legen wir Ihnen die Nasenhygiene dringend ans Herz. Bekanntermaßen ist das Atmen durch den Mund der Gesundheit abträglich. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass auch Nase und Nasengänge gereinigt werden wollen, um ihre Funktion gut zu erfüllen. Dabei ist es durchaus normal, dass Sie durch ein Nasenloch besser Luft einatmen können als durch das andere und auch, dass es immer ein anderes Nasenloch ist, das besser atmet, es also wechselt. Man kann die Nase täglich auf zweierlei Weise reinigen. Zuerst durch Spülen mit lauwarmem Wasser, das nach Wunsch auch etwas gesalzen sein kann, um es der Körperflüssigkeit anzupassen. Danach legen Sie sich hin und träufeln drei bis vier Tropfen Sesamöl in jedes Nasenloch und kippen den Kopf für etwa fünf Minuten sanft in den Nacken, sodass das Öl seinen Weg in die Nasenhöhlen findet. Bei regelmäßiger Anwendung bekommen Sie viel besser Luft und werden resistenter gegen Erkältungen.
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